Storytelling aus dem Allgäu

CO2-Verbrauch einer Webseite & Tipps für eine grüne Online-Präsenz

von | Notiz

Das Magazin Allgäu gehört zu den Guten! Unsere Webseite wurde auf ihren CO₂-Verbrauch getestet – und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir sind um 69 % besser als der Durchschnitt aller Webseiten! Trotz unseres umfangreichen Online-Magazins halten wir unseren CO₂-Fußabdruck klein.

Wusstest du, dass das Internet jährlich mehr Strom verbraucht als das gesamte Vereinigte Königreich zusammen? Von Rechenzentren bis hin zu den Geräten in unseren Händen – alles produziert CO₂.

Mit unserem nachhaltigen Ansatz wollen wir nicht nur informieren, sondern auch inspirieren! Und weil wir gerne kreativ unterwegs sind, lassen wir dieses trockene Thema aus der Sicht deiner Lieblingswebseite erklären.

Ich, die Webseite, und mein CO2-Verbrauch

Ich bin deine Lieblings-Webseite. Der CO2-Verbrauch einer Webseite lässt mich nicht kalt, denn auch ich möchte gerne zukunftsfähig meinen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Deswegen lass mich dir eine Geschichte erzählen – meine Geschichte.

Alles begann mit meiner Programmierung

Entwickler haben unzählige Stunden damit verbracht, mich zu gestalten und zu optimieren. All diese Zeilen Code, die mich zum Leben erwecken, brauchen Energie. Jeder Klick, jeder Tap – das kostet Energie, denn die Server müssen ackern.

CO2 Spar-Tipp: Verwende schlanken Code!

Weniger unnötige Plugins und Skripte, dafür effiziente Programmierung. Das reduziert die Serverlast und spart Energie. Und Deine Seite  läd sich auch schneller, was Deine Leser freut.

Bilder: Schwergewichtige Schönheiten

Klar, ich sehe gut aus. Schicke Bilder, coole Grafiken – aber die wiegen schwer! Jedes Bild, das du siehst, muss von einem Server geladen werden. Und das kostet CO2! Allein ein hochauflösendes Bild kann so viel Energie fressen wie dein Toaster bei einer Toastparty.

Spar-Tipp: Bilder komprimieren!

Reduziere die Bildgröße bereits im Vorfeld, ohne an der Qualität zu sparen. 1900px x 1200px bei 72 dpi reichen locker auch für Mega-Bildschirme. Und optisch zählt eh Klasse statt Masse!

Videos: Die Energie-Monster

Ach, die Videos! Sie machen mich interaktiv und spannend, aber auch zu einem Energie-Monster. Eine Stunde HD-Streaming und meine Server ackern wie wild. Das verursacht so viel CO₂, als würdest du eine 20 Kilometer lange Autofahrt machen.

Spar-Tipp: Reduziere die Videoqualität oder nutze kürzere Clips.

Überlege, ob ein Video wirklich nötig ist oder ob ein Bild oder eine Animation ausreicht.

Schriften: Das stille CO₂-Problem

Ja, ich habe Stil – und das verdanke ich meinen coolen Schriften. Aber jede zusätzliche Schriftart bedeutet mehr Daten, die geladen werden müssen. Das kann die CO₂-Bilanz ordentlich in die Höhe treiben.

Spar-Tipp: Nutze Systemschriften

oder beschränke die Anzahl der Web-Fonts. Das spart Datenvolumen und Energie.

JavaScript: Der versteckte Energieverschwender

JavaScript macht mich dynamisch und interaktiv. Doch jeder zusätzliche Code-Schnipsel bedeutet mehr Rechenarbeit für die Server und dein Gerät. Und das bedeutet: mehr Kohlendioxid.

Spar-Tipp: Verwende JavaScript nur, wo es wirklich nötig ist.

Setze stattdessen auf CSS für Animationen und vermeide überflüssige Skripte.

Hosting: Mein Zuhause

Meine Daten müssen irgendwo gespeichert werden, und das sind riesige Serverfarmen. Diese Rechenzentren laufen rund um die Uhr und verbrauchen Unmengen an Strom. Wenn dieser Strom nicht aus erneuerbaren Energien kommt, geht die CO₂-Bilanz durch die Decke.

Spar-Tipp: Wähle grüne Webhosting-Anbieter

die auf erneuerbare Energien setzen. Halte die Entfernung zwischen Hoster und Deinen Lesern möglichst kurz.

Fazit: CO₂-Verbrauch einer Webseite

Jetzt weißt du, warum ich, deine geliebte Webseite, so viel CO2 verursache. Aber mit ein paar cleveren Tricks und Anpassungen kannst du den Fußabdruck reduzieren und für eine saubere Zukunft sorgen. Gemeinsam schaffen wir das – klick für klick, byte für byte!

„Wäre das Internet ein Land, so hätte es weltweit den sechstgrößten Stromverbrauch“

– Niklas Schinerl, Greenpeace

Weiterführende Informationen

Möchtest Du mit Deiner Webseite auch nachhaltig agieren und trotzdem im Netz gefunden werden?

Gerne analysiere ich Deine Webpräsenz und gebe Dir die nötigen Informationen, damit Du auch online umweltbewusst sichtbar bist.

Ulli Heerdegen,
aus der Redaktion des Magazin Allgäus.

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