Zukunft Bauen mit Massiv-Holz-Mauer (MHM): Das Öko-Highlight in Leutkirch

Die Zukunft des Bauens, geprägt durch Innovationen und ökologische Nachhaltigkeit, wird im „Haus 2020“ in Leutkirch mit dem Massiv-Holz-Mauer® (MHM) System greifbar. Dieses Projekt steht nicht nur für architektonische Finesse, sondern markiert auch einen Wendepunkt im Mietwohnmarkt von Leutkirch. Gleichzeitig ist dieses Bauprojekt im württembergischen Allgäu ein Modellbeispiel für zeitgemäßen, ökologischen Holzbau.
Mehrstöckiges Massivholz-Haus in Leutkirch
Massiv-Holz-Mauer® (MHM) als Bausystem für das Haus 2020
Zukunftsfähiges Baukonzept: Regional, ökologisch und nachhaltig
Die Geschichte des „Haus 2020“ in Leutkirch ist nicht nur eine Geschichte des Bauens, sondern auch eine der Gemeinschaft und des regionalen Engagements. Das Projektteam entschied sich bewusst für Ressourcen und Fachwissen aus der Region.
„Es war uns enorm wichtig, ein zukunftsweisendes Projekt in der eigenen Heimat zu realisieren. Die Nähe zu unseren Partnern ermöglichte einen dynamischen Austausch und eine Flexibilität, die bei überregionalen Projekten so nicht möglich gewesen wäre“,
erläutert Architekt Dipl. Dipl. Ing. (FH) Luis Ziller.
Investoren, Planer, und ausführende Firmen – stammen aus der Region und brachten ihre lokale Expertise ein. Alle Investoren sind in Leutkirch ansässig (Gebrüder Riedle, Gebrüder Oesterle, Christian Dieng, Thomas Mühlhaus und Luis Ziller). Der hohe Grad an Regionalität des Bauprojekts stärkte nicht nur die Wirtschaft vor Ort, sondern beeinflusste auch die Bereitschaft, hochwertig zu bauen und schuf ein Gefühl der Verbundenheit aller Beteiligten mit dem entstehenden Gebäude.
Krisenfest: Das Team & das Haus 2020 während der Pandemie
Dass das Leutkircher Bauträger- und Investorenteam auch unter schwierigen Bedingungen zusammenhalten kann, mussten sie während der Bauphase gleich mehrfach unter Beweis stellen. Jedes Bauprojekt bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich, doch das „Haus 2020“ musste sich in einer außergewöhnlich schwierigen Zeit bewähren.
„Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie stellten unsere Planung und Ausführung auf eine harte Probe“,
gesteht Architekt Ziller. Trotz der Schwierigkeiten, die durch Lockdowns und die damit verbundenen Lieferengpässe entstanden, zeigte das Projektteam eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit und Resilienz. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern zahlte sich in dieser Phase ganz besonders aus. Durch das regionale Netzwerk konnten schnell Lösungen gefunden und Alternativen organisiert werden.
„Es war die Flexibilität und das Engagement aller Beteiligten, die es uns ermöglichten, den Bauprozess fortzusetzen“,
erläutert Ziller. Die Krisensituation führte zu einer verstärkten Kommunikation und Koordination, welche die Gemeinschaft und das gemeinsame Ziel, das Projekt erfolgreich abzuschließen, in den Vordergrund rückte.
Trotz der Widrigkeiten wurde Haus 2020 termingerecht fertiggestellt. Dieses Ergebnis ist einerseits ein Beleg für die Effizienz des MHM-Systems, andererseits auch für die Entschlossenheit und das Durchhaltevermögen aller Beteiligten. Das Projekt liefert ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Herausforderungen in Chancen umgewandelt werden können.
Holzbaukonzept mit MHM überzeugte im Wettbewerb
Begehrter Baugrund für ökologisches & gesundes Wohnen
Die erste Herausforderung stellte der wie vielerorts knappe und dadurch äußerst begehrte Baugrund dar. Das Konzept, welches die Stadt Leutkirch 2020 überzeugte und den Zuschlag für den Baugrund und das „Haus 2020“ sicherte, spiegelte eine zukunftsorientierte Vision des Wohnens wider.
Entwickelt von Mühlhaus Ziller Architekten, zeichnete sich der Entwurf neben seinem regionalen Ansatz und den ökologischen Aspekten durch eine innovative Anordnung und Gestaltung des Baukörpers aus, die nicht nur eine qualitativ hochwertige Wohnbebauung versprach, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärken sollte.
„Unser Ziel war es, einen lebendigen und kommunikativen Raum zu schaffen, in dem sich die Bewohner wohlfühlen und interagieren können“,
erläutert Ziller.
Durchdachtes Design: Licht, Luft & Privatsphäre trifft auf effiziente Raumnutzung
Durch die geschickte Teilung und Versetzung der Baukörper entstand eine aufgelockerte Baustruktur, die sowohl den Innen- als auch den Außenbereich der Wohnungen bereichert.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf die natürliche Belichtung und die Integration von Privatsphäre gelegt. Großzügige Glasfassaden, die sich nach Osten und Westen öffnen, ermöglichten eine optimale Nutzung zu den verschiedenen Tageszeiten, während Loggien den Wohnraum erweiterten und geschützte, private Außenbereiche schufen.
Das Konzept sah vor, dass alle Wohnungen barrierefrei und über Aufzüge erschlossen werden. Die Unterbringung der Stellplätze in einer gemeinsamen Tiefgarage trug zur effizienten Raumnutzung bei.
Massivholz-Bau für Energieeffizienz 40 Plus
Der Hauptbaukörper, konzipiert als ökologischer und nachhaltiger Holzbau in Massivholzbauweise auf einem betonierten Sockelgeschoss, sollte die KfW-Effizienzhaus 40 Plus-Anforderungen erfüllen. Ergänzt wurde dies durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung, welche für angenehmes Raumklima sorgt sowie ein Mieterstromkonzept in Ökostromqualität mit Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, E-Tankstellen an den Stellplätzen. Letzteres rundete das Gesamtkonzept einer ressourcenschonenden Wohnbebauung ab.
Gesund wohnen im Haus 2020 in Leutkirch. Mehrstöckig mit Massiv-Holz-Mauer gebaut. / Bildquelle: Mühlhaus Ziller Architekten PartGmbB
Das ökologische Mehrfamilienhaus in Leutkirch. Massiv-Holz-Mauern sind die Basis. / Bildquelle: Mühlhaus Ziller Architekten PartGmbB
Aufbau einer Massiv-Holz-Mauer. Eine Innovation aus dem Allgäu. / Bildquelle: MHM Entwicklungs GmbH
Das MHM-System: Innovation durch Tradition und Technik
Nachdem Mühlhaus Ziller Architekten bereits im Einfamilienhausbau mehrfach positive Erfahrungen mit der Massiv-Holz-Mauer® (MHM) sammeln konnte, wurde MHM nun als Bausystem für dieses Geschosswohnungsbauvorhaben gewählt. Die Massiv-Holz-Mauer repräsentiert eine Symbiose aus traditionellem Holzbau und modernster Fertigungstechnologie.
„Die Entscheidung für MHM war ein Bekenntnis zu nachhaltigen, gesunden und effizienten Bauprozessen“,
erläutert Ziller. Entwickelt als Antwort auf die wachsenden ökologischen und bautechnischen Anforderungen, vereint MHM die Vorteile des natürlichen Werkstoffs Holz mit den Bedürfnissen moderner Architektur.
Präzise Montage der Massiv-Holz-Mauern
Hergestellt aus kreuzweise geschichteten Nadelholzbrettern und verbunden durch Aluminium-Rillenstifte, ermöglicht das MHM-System eine präzise und schnelle Montage. Diese Bauweise trägt zur Stabilität der Struktur bei, während sie gleichzeitig hervorragende Dämmwerte und ein gesundes Raumklima sicherstellt.
Ziller betont die Vorfertigung der MHM-Elemente, die eine Passgenauigkeit ermöglicht, die auf der Baustelle selbst kaum zu erreichen wäre.
Ökologisches Bauen mit MHM
Neben der technischen Exzellenz spielt die Ökologie eine zentrale Rolle: Das Holz für MHM stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Region und ist vollständig recycelbar. Die CO₂-neutrale Produktion des MHM-Systems trägt maßgeblich zur Reduzierung der Umweltbelastung bei und unterstützt das Ziel, nachhaltigen Wohnraum zu schaffen.
Präzision im Bau: Ein Vorteil der MHM-Technologie
Traditionelles Handwerk vereint mit moderner Technik – für mehr Effizienz
Die Konstruktion des „Haus 2020“ war ein Paradebeispiel für Effizienz und Präzision, vor allem dank der Verwendung der Massiv-Holz-Mauer (MHM).
„Durch die Vorfertigung der MHM-Elemente ließen sich die Montagezeiten auf der Baustelle signifikant reduzieren“,
erzählt Luis Ziller. Diese Effizienz resultiert aus der hohen Maßgenauigkeit der Elemente, die eine schnelle und nahtlose Montage ermöglichen – ein entscheidender Vorteil auf jeder Baustelle.
Ökologisch und wirtschaftlich dank Vorfertigung
Die präzise Vorfertigung bietet jedoch nicht nur zeitliche Vorteile. Sie minimiert auch die Fehleranfälligkeit und reduziert den Abfall auf der Baustelle, was sowohl wirtschaftlichen als auch ökologischen Nutzen hat. All das ist insbesondere bei der Errichtung des komplexen mehrstöckigen Baus von Bedeutung, wo jede Abweichung zu Verzögerungen und Mehrkosten führen kann.
Ein weiterer Vorteil der MHM-Technologie im Bau von „Haus 2020“ ist die Flexibilität in der Gestaltung. Die modulare Natur des Systems erlaubt eine Vielzahl an architektonischen Lösungen, was den Designprozess erheblich bereichert. Dieser Prozess des Aufbaus und der Konstruktion verdeutlicht, wie traditionelles Handwerk und moderne Fertigungstechniken in Einklang gebracht werden können, um Wohnräume zu schaffen, die sowohl schön als auch funktional sind.
Ökologisches Bauen mit völlig flexibler Gestaltung. / Bildquelle: MHM Entwicklungs GmbH
Modern, energieeffizient und ökologisch. So geht modernes Bauen. / Bildquelle: Mühlhaus Ziller Architekten PartGmbB
Nachhaltigkeit als Standard: „Haus 2020“ und das MHM-System
Öko-Innovation für ein zukunftsfähiges Wohnen
Die ökologische Verantwortung steht im Zentrum des „Haus 2020“, was sich in der Wahl des Massiv-Holz-Mauer® (MHM) Systems widerspiegelt.
„Unser Ziel war es, ein Bauwerk zu schaffen, das in seiner Lebensdauer eine positive Energiebilanz aufweist“,
betont Luis Ziller. Die Energieeffizienz des Gebäudes beginnt mit den hervorragenden Dämmeigenschaften der MHM-Wände, die den Heizbedarf minimieren und so den Energieverbrauch über das ganze Jahr hinweg reduzieren. Dank der thermischen Trägheit der Holzmassivwände wird eine konstante Innentemperatur aufrechterhalten, was den Komfort für die Bewohner erhöht und die Notwendigkeit für mechanische Kühlung verringert.
Zudem trägt das MHM-System durch seine CO₂-neutrale Produktion und seine vollständige Recyclebarkeit am Ende des Lebenszyklus zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei.
Höchste Energieeffizienz für Mensch und Umwelt
„Das Haus 2020 wurde als KfW-Effizienzhaus 40 Plus konzipiert“,
erklärt Ziller. Dieser Standard wird erreicht durch eine Kombination aus
- hocheffizienter Dämmung,
- einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und
- einer innovativen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
In ihrer Kombination führen diese Elemente nicht nur zu einer Reduktion der Betriebskosten, sondern auch zu einer langfristigen Schonung der Ressourcen.
Diese umweltbewusste Bauweise spiegelt sich nicht nur in der Energiebilanz, sondern auch in der Lebensqualität der Bewohner wider. Die natürliche Regulation der Raumluftfeuchtigkeit durch die natürlichen, hygroskopischen Eigenschaften des diffusionsoffenen MHM-Systems sorgt für ein angenehmes, gesundes Raumklima, was das Wohlbefinden positiv beeinflusst.
Architektonische Highlights: Mehr als nur Wohnraum
Innen trifft Außen – Design das verbindet
Das „Haus 2020“ hebt sich nicht nur durch seine umweltfreundliche Bauweise hervor, sondern auch durch sein durchdachtes Design, welches das Wohlbefinden der Bewohner in den Vordergrund stellt. Architekt Ziller erklärt:
„Wir wollten Räume schaffen, die das Leben der Menschen bereichern – durch lichtdurchflutete Wohnungen, private Rückzugsorte und gemeinschaftliche Begegnungszonen.“
Jede Wohnung im „Haus 2020“ verfügt über großzügige Fensterfronten, die für ein Maximum an Tageslicht sorgen und den Wohnraum optisch mit der umgebenden Natur verbinden. Die Balkone und Terrassen bieten private Freiräume im Freien, während die Gestaltung des Gebäudes selbst Rücksicht auf die Privatsphäre nimmt und gleichzeitig ein Gemeinschaftsgefühl fördert.
Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes ist geprägt durch eine moderne und zugleich naturverbundene Ästhetik. Die durchdachte Anordnung von Gemeinschaftsflächen, wie Grünanlagen mit Sitzgelegenheiten, Spielflächen für Kinder und Platz für soziale Interaktion, trägt zur sozialen Nachhaltigkeit bei. Sie sind nicht nur eine Erweiterung des Wohnraums, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Lebens der Bewohner.
Ökologie trifft modernes Design. / Bildquelle: MHM Entwicklungs GmbH
Massiv-Holz-Mauer und die Zukunft des ökologischen Bauens
Für enkelgerechtes Handeln, auch in der Bauwirtschaft
Haus 2020 ist ein Modell für die Zukunft des Bauens – nicht nur in Bezug auf die ökologische Bauweise, sondern auch in der Art und Weise, wie wir als Gemeinschaft zusammenarbeiten“,
reflektiert Architekt Ziller. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die während der Planung und Umsetzung gesammelt wurden, sind wertvolle Ressourcen für zukünftige Bauvorhaben.
Das MHM-System hat bewiesen, dass es eine Schlüsselrolle in diesem Prozess spielen kann, indem es eine solide Grundlage für energiesparende, umweltfreundliche und gesunde Wohngebäude bietet.
Freier Architekt Dipl. Dipl. Ing. (FH) Luis Ziller / Bildquelle: Mühlhaus Ziller Architekten PartGmbB
Paradebeispiel „Haus 2020“ in Leutkirch / Allgäu
Über die Grenzen der Stadt Leutkirch hinaus liefert Haus 2020 einen sichtbaren Beweis dafür, dass ökologisches Bauen eine attraktive Option für den weiteren Ausbau des Mietwohnmarktes ist.
Es steht als ein nachhaltiges Erbe für die kommenden Generationen und als Beispielprojekt mit Vorbildfunktion dafür, wie verantwortungsvolle Entscheidungen heute die Welt von morgen mitgestalten können.
Weiterführende Informationen
Die Massiv-Holz-Mauer® ist ein System, das von Hans Hundegger erfunden und entwickelt wurde. Die Hans Hundegger AG in Hawangen stellt CNC-gesteuerte Holzabbundmaschinen her. Hier im Unterallgäu wurde Pionierarbeit für den modernen, ökologischen und gesundheitsbewussten Massiv-Holzbau geleistet.
Infos zur Massiv-Holz-Mauer für Bauherren, Planer oder Zimmerer mit Fragen zum Bausystem oder einem Bauvorhaben:
–> Hier finden Sie MHM-Partner in Ihrer Region.
Infos für Interessenten
an Partnerschaft mit MHM:
Architekturbüro „Haus 2020“:
Mühlhaus Ziller Architekten PartGmbB
Lindenstraße 8, 88299 Leutkirch im Allgäu
Info:
Der Text ist in Zusammenarbeit
mit der MHM Entwicklungs GmbH in Hawangen/Allgäu sowie der Agentur Baumann Markenkommunikation mit Sitz in Memmingerberg entstanden.

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