Storytelling aus dem Allgäu

Wigwam Naturreisen: Aus dem Allgäu zu den Wildnissen der Welt

von | Dinge & Dienste

Wigwam Naturreisen, das ist nicht nur ein Name, das ist ein Versprechen, das Flüstern der Wildnis, das direkt aus dem Herzen des Allgäus zu uns spricht. In Martinszell im Oberallgäu, da starten die Abenteuer. Abenteuer, die seit über drei Dekaden Reiselustige in die entlegensten Winkel der Erde führen. Und das alles mit einer Prise Allgäuer Bodenständigkeit und einer großen Portion Leidenschaft für die Natur.

Naturreisen – die etwas andere Art zu reisen

Das Allgäu als Touristenhochburg zieht Urlauber an. Leit her zamsen sagen wir dazu.  Aber es gibt auch Allgäuer, die gerne aus ihrem Ländle ausbrechen und die große, weite Welt entdecken. Attraktive Gegenden gibt es zuhauf.

Wigwam Naturreisen hat das Reisen neu definiert. Statt Massenabfertigung und 08/15-Touren setzt das Team um Ulli Klose auf authentische, eindrucksvolle Erlebnisse in kleinen Gruppen. Ob es nun die unendlichen Weiten Alaskas sind, die mystischen Landschaften Patagoniens oder die geheimnisvollen Tiefen des Amazonas – Wigwam findet die Routen, die sonst niemand auf dem Schirm hat.

Mehr als 90 Reiseziele in 40 Ländern sprechen eine klare Sprache: Hier wird Vielfalt großgeschrieben.

Kleine Gruppen, große Erlebnisse

Die Maxime von Wigwam ist klar: Kleine Gruppen sorgen für intensivere Erlebnisse. So kann man die „Wildnisse der Welt“ ganz unauffällig und behutsam entdecken, geführt von kompetenten, deutschsprachigen Reiseleitern, die nicht nur Guides, sondern wahre Brückenbauer zwischen Kulturen und Natur sind.

Naturreisen – die etwas andere Art zu reisen

Das Allgäu als Touristenhochburg zieht Urlauber an. Leit her zamsen sagen wir dazu.  Aber es gibt auch Allgäuer, die gerne aus ihrem Ländle ausbrechen und die große, weite Welt entdecken. Attraktive Gegenden gibt es zuhauf.

Wigwam Naturreisen hat das Reisen neu definiert. Statt Massenabfertigung und 08/15-Touren setzt das Team um Ulli Klose auf authentische, eindrucksvolle Erlebnisse in kleinen Gruppen. Ob es nun die unendlichen Weiten Alaskas sind, die mystischen Landschaften Patagoniens oder die geheimnisvollen Tiefen des Amazonas – Wigwam findet die Routen, die sonst niemand auf dem Schirm hat.

Mehr als 90 Reiseziele in 40 Ländern sprechen eine klare Sprache: Hier wird Vielfalt großgeschrieben.

Kleine Gruppen, große Erlebnisse

Die Maxime von Wigwam ist klar: Kleine Gruppen sorgen für intensivere Erlebnisse. So kann man die „Wildnisse der Welt“ ganz unauffällig und behutsam entdecken, geführt von kompetenten, deutschsprachigen Reiseleitern, die nicht nur Guides, sondern wahre Brückenbauer zwischen Kulturen und Natur sind.

Sanfter Tourismus, soziales Engagement & Nachhaltigkeit

WIGWAM Naturreisen, bereits seit Jahrzehnten ein Pionier des sanften Tourismus, versteht Reisen als Chance, die Welt nachhaltig zu bereichern und zu bewahren. Durch ihr Engagement in Projekten wie

  • der KA-ZA TFCA,
  • dem AMAP-Projekt zum Schutz des Atlantischen Regenwaldes,
  • dem innovativen Wein-Baum-Schulprojekt für behinderte Kinder in Chile,
  • dem Sarambwe-Reservat für Primatenschutz und
  • der Unterstützung der AGA e.V.,

zeigt WIGWAM, wie tief das Bewusstsein für den Erhalt der Natur und die Unterstützung lokaler Gemeinschaften verwurzelt ist. Ihr Handeln basiert auf der Überzeugung, dass Reisen nicht nur in intakte, sondern auch in lebendige Landschaften führen sollte, wo auch zukünftige Generationen die Vielfalt der Wildtiere bewundern können. WIGWAM beweist, dass sanftes Reisen und sanfter Tourismus in ferne Länder erhebliche Vorteile für Umwelt und Einheimische bringen und somit ein Gewinn für alle Beteiligten ist.

Interview mit Ulli Klose

Gründer und Geschäftsführer von Wigwam Naturreisen

Magazin Allgäu: Ulli, erst mal Danke, dass Du Dir Zeit für mich genommen hast. Ich durfte ja einige Jahre während der Katalog-Zeit im WIGWAM mitwirken, und muss sagen: Das Arbeiten mit Dir und Deinem Team hat mir immer viel Spaß gemacht. An das zielgerichtete Miteinander, den Kaffee-Ratsch zwischendurch und so manche Nächte – kurz vor Abgabe des neuen Reisekataloges – werden mir immer in Erinnerung bleiben. Ulli & Ulli waren ein gutes Team. 🙂

Aber jetzt geht’s los ….

Magazin Allgäu: Du hast mal Lehramt studiert, warum wurdest Du dann Reiseveranstalter?

Ulli Klose: Meinen Zivildienst habe ich wischen 1996 und 1998 in der Thom-Mutters-Schule in Kempten/Allgäu abgeleistet. Danach habe ich mit Reiseleitungen in Kanada, Alaska und Mexiko die Welt entdeckt

Magazin Allgäu: „Die Wildnisse der Welt“, das klingt nach Abenteuer, nach dem „Besonderen“. War das ein Kindheitstraum von Dir? War es in der Oberpfalz so langweilig? Kamst Du deshalb ins Allgäu?

Ulli Klose: Ich bin im Oberpfälzer Wald groß geworden – daher wahrscheinlich die Bindung zur Natur und Wildnis …

Magazin Allgäu: Ich weiß, dass Deine erste Reise als Organisator an die Baja California ging. Zu einer Zeit, als noch niemand wusste, wo das überhaupt genau ist. Wie kam es dazu?

Ulli Klose: Baja California ist als Destination/Reiseziel komplett fremdartig, skurril, rau und wildromantisch … Mich hat eine Rucksackreise dorthin total fasziniert. Befreundete Orchideenfreunde wollten auch in die Baja, da habe ich das organisiert. 

Magazin Allgäu: Wigwam heute besteht aus sehr vielen Mitarbeitern rund um den Erdball. Nenn mal eine Zahl!

Ulli Klose: Auf inzwischen 7 Firmen verteilt arbeiten wir mit fast 100 Mitarbeitern Personen weltweit – im Büro Waltenhofen-Oberdorf waren es vor der Pandemie insgesamt 19 Mitarbeiter. Corona hat uns fast den Garaus gemacht, aber wir haben es gemeinsam durchgestanden.

Magazin Allgäu: Was sind die Stärken des Büroteams in Waltenhofen?

Ulli Klose: Fast alle Mitarbeiter kennen die betreuten Zielgebiete aus eigener Erfahrung. Man erhält innerhalb 24 Stunden eine Antwort auf jede Anfrage. Das Team ist mit Herz und Seele bei der Arbeit – vergisst aber auch nicht den Spaß und die Freude!

Magazin Allgäu: WIGWAM ist auf Messen vertreten und bringt einen umfangreichen Reisekatalog heraus. Kann ich als Allgäuer auch einfach unter www.wigwam-tours.de stöbern und darf mich dann direkt im WIGWAM beraten lassen?

Ulli Klose: Sehr gerne empfangen wir Interessenten in unserem Büro – und meist bekommt man eine Beratung von einem Mitarbeiter, der die Destination aus eigener Erfahrung kennt.

Magazin Allgäu: Ok, das ging jetzt zackig! 😉  Naturreisen, Expeditionen und Privatreisen: Drei Sätze, warum ich eine Reise bei Wigwam buchen soll!

Ulli Klose: Kleine Gruppen mit maximal 14 Teilnehmern, kompetente deutschsprachige Reiseleiter und die Erfahrung aus 30 Jahren als Reiseveranstalter.

Magazin Allgäu: Macht Dir Reisen immer noch Spaß?

Ulli Klose: Reisen ist für mich immer noch eine Kombination aus Arbeit und Freude. Es ist für mich ein Idealzustand, wenn man neue Länder bereist und daraus eine Tour kreieren kann. Viele Reisen führen zu unseren „Außenstellen weltweit“ und man merkt in den gemeinsamen Gesprächen über die best möglichste Organisation der Reisen, wie sinnvoll die Firmenkonstellation ist, über die wir glücklicherweise verfügen.

Hier im Allgäu ist die Verkaufszentrale und in Patagonien, Kolumbien, Nordamerika, Uganda, Tanzania, Zambia, Südafrika und Australien arbeiten die „WIGWAM-Kollegen“ an der Durchführung der Reisen – einfach eine perfekte Konstellation für uns und unsere Reise-Gäste.

Magazin Allgäu: Wigwam engagiert sich in Sozial- und Umwelt-Projekten. Welches liegt Dir besonders am Herzen?

Ulli Klose: Erstens das „Sarambwe – Projekt“ im Grenzgebiet Uganda/Kongo: ein Schutzgebiet für Berggorillas, deren Migrationsgebiet genau im Grenzgebiet liegt. Der Schutz der Berggorillas steht dort auf wackeligen Füßen. Unser Projekt sorgt dafür, dass der Lebensraum für die Berggorillas möglichst auch in Zukunft erhalten bleibt.

Zweitens: Eine Behindertenschule in Mostazal/Chile: Da bisher der Staat Chile zu wenig Geld für die Betreuung von Behinderten zur Verfügung stellt, engagieren wir uns in Zentral-Chile. Die Kinder sollen würdige Bedingungen bereitgestellt bekommen!

Magazin Allgäu: Du lebst jetzt schon sehr lange im Allgäu, und auch das WIGWAM hat hier seine Wurzeln. Was überzeugt Dich im Allgäu? Was regt Dich in Deiner Wahlheimat auf?

Ulli Klose: Ich bin ins Allgäu vor allem deswegen gekommen, weil ich hier auf Landschaften mit Charakter getroffen bin und Menschen mit Charakter – „Typen“ halt. Nicht so „gschleckt“ -wie zum Beispiel in Oberbayern- , sondern urtümlich, ehrlich und authentisch. Erfreulicherweise findet man auch heute noch die „Typen“ und „positiv schrägen“ Charaktere.

Aber was mir immer mehr aufstößt, oder wie Du sagst „aufregt“ ist, dass ich den ganz starken Eindruck habe, dass sich das Allgäu immer mehr selbst „verkauft“ und ganz stark dabei ist, seine „Heimat zu verlieren“.

Nahezu alle Planungen, die man die letzten Jahre machte, richteten sich zu sehr nach der Argumentation, dass man „moderner“ werden muss und den „Anforderungen der Zeit“ gerecht werden muss. So opferte man für den Bau der neuen B19 die schönsten Uferwälder der Iller, machte aus dem Gebiet um die Burg Immenstadt ein Industriegelände und die Iller zu einem Kanal. Man plaziert an jeder möglichen (und unmöglichen) Ecke der Landschaft neue Gewerbegebiete und vergibt sogar Baugenehmigungen in Landschaftsschutzgebieten! Ich bin froh, dass sich da bei einigen Entscheidern langsam das Bewusstsein ändert.

Ich würde mir von Herzen wünschen, dass man nach dem Erstellen von neuen Projekten das Gefühl hätte: „Ja, jetzt ist etwas im Allgäu schöner, besser, nachhaltiger geworden!“

Magazin Allgäu: Magst Du Kässpatzen lieber mit röschen Zwiebeln, oder mit g´schmelzten Zwiebeln?

Ulli Klose: Rösche Zwiebeln, wenn’d Spatzen recht saftig sind – und g’schmalzte Zwiebeln bei „trockeneren“

Magazin Allgäu: Das war jetzt recht diplomatisch! 🙂 Vielen herzlichen Dank für Deine ausführlichen Antworten.

Die Wigwam Naturreisen Familie im Allgäu

Eine große Familie. Zuhause in der ganzen Welt. / Bildquelle: WIGWAM Naturreisen

30 Jahre WIGWAM im Allgäu

Seit mehr als 30 Jahren wächst der Reiseveranstalter kontinuierlich. Na ja fast. Denn die Pandemie mit den Reiseverboten, der Angst vor Ansteckung und den zahlreichen Regelungen hat die Reisebranche fast zum Erliegen gebracht. Doch es geht wieder aufwärts.  Und ja, die Zeit hat die Verantwortung für die Menschen vor Ort, für die Reisenden und für die Natur noch stärker werden lassen.

„Wir sind eine große Welt!“ 

Weiterführende Informationen

Aktuellste Resewarnungen und auch gesetzliche Bestimmungen findest Du beim Auswärtigen Amt.

Promotion:
Der Text ist in Zusammenarbeit
mit der Wigwam Naturreisen GmbH entstanden. Es wurde jedoch nichts bezahlt.

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