Kochen lassen! Es ist 5 vor 12, Zeit für´n Mittagstisch

„Kochen lassen“ ist die Geschichte vom Mittagstisch und einer genialen Idee, die dahintersteckt. Das Wort Mittagstisch suggeriert ja, dass es sich dabei um einen Tisch handelt. Gemeint ist aber, dass es sich um ein leckeres, kleineres Essen handelt, welches zufälligerweise um Mittag rum, auf einem Tisch steht. Der Mittagstisch — viele Wirte bieten ihn an — ist bei der arbeitenden Bevölkerung aufrichtig geschätzt. Für das Allgäu hat Bernd Tronsberg eine Plattform geschaffen, bei der sich alles um´s „kochen lassen“ zu Mittag dreht.
Bernd Tronsberg und seine „kochen lassen“ Idee
Bernd Tronsberg, Mitarbeiter in einer renommierten Firma, kannte das allmorgendliche Ritual nur zu gut: Mit dem ersten Kaffee kamen die Faxe der örtlichen Gaststätten herein, prall gefüllt mit den kulinarischen Angeboten der Woche. Diese Papierflut landete zunächst auf einem Stapel, dann in einem Körbchen und schließlich – leider oft ungelesen – im Papierkorb. Nur selten erreichten diese wertvollen Infos das schwarze Brett.
So war Mittagessen oft ein spontanes Abenteuer. Man klapperte die Woche über Gasthaus, Bistro, Kneipe und Restaurant ab, auf der Suche nach dem perfekten Ort für die Mittagspause. Am Freitag hatte man so alle Speisekarten gesehen und so machen kulinarisches Highlight verpasst.
Was, wenn all diese köstlichen Wochenpläne in einer Datenbank gesammelt und über das Firmen-Intranet zugänglich gemacht würden?
Eine brillante Idee! „Kochen lassen“ war geboren und eine entspannte und genussvolle Mittagspause vorprogrammiert.
2003, die Geburtsstunde von …
kochen-lassen.info
Es ist 5 vor 12. Was gibt es zu essen?
Bernd Tronsberg hatte eine Vision: Was, wenn das, was in seiner Firma funktionierte, auf die gesamte Region anwendbar wäre? Mit dieser Idee im Kopf begann er, sein Projekt für den großen Mittagstisch zu entwickeln.
Der erste Schritt war ein ansprechender Internetauftritt. Bernds Engagement und seine kulinarischen Streifzüge überzeugten rasch die ersten Gastronomen und Wirte, ihre Speisekarten auf der Plattform „kochen-lassen“ zu präsentieren. Das Internet erwies sich als idealer, flexibler und zuverlässiger Kanal für diesen Service. Bald wuchs die Zahl der Orte, an denen man den Wirten sprichwörtlich in die Karten schauen konnte.
Kempten diente dabei als gedachter Mittagstisch-Mittelpunkt. Von dort aus wuchsen die Angebote vom Ostallgäu bis Westallgäu, von Oberstdorf bis weit über Memmingen hinaus. Auch außerhalb des Allgäus fand Bernds Idee Anklang – von Alb-Donau-Kreis über Neu-Ulm, Bodensee, Biberach bis hin zu Oberbayern. Aber das ist eigentlich schon außerhalb dieses Allgäu-Magazins. Neugierig geworden? Dann schau doch selbst nach, wo in Deiner Nähe um „5 vor 12“ die leckeren Mittagstische gedeckt sind.
Überzeugende Idee – wachsendes Unternehmen
Mittlerweile sind vier Personen mit dem Projekt beschäftigt. Johannes kümmert sich um die gesamte Technik und Software, Sonja, Bernds liebenswerte Ehefrau, übernimmt die Buchhaltung, Christine ist für die Erfassung der Wochenkarten zuständig, und natürlich Bernd selbst – er ist der Akquisiteur und Tester. Ob er dabei zugenommen hat? Das bleibt sein kleines Geheimnis.
Es ist 5 vor 12 und richtig gut umgesetzt
Und für Wirte, die ihre Menüs nicht abtippen möchten: Ein schnelles Foto der Speisetafeln reicht völlig aus. Einfacher geht’s nicht!
Chapeau Bernd!
Slogans fürs kochen-lassen
- 5 Minuten vor 12 – und WAS gibt es WO zu essen
- Keine Kantine? Kein Problem!
- Hier lassen sich die Wirte in die Karten gucken
- Vom Hendlwagen bis zum Sternerestaurant
- Von der Alb übers Allgäu zum Bodensee (jetzt auch in Oberbayern)
Ja und wer zahlt das jetzt?
Die Seite ist zu 100% wirtefinanziert, somit für die Mittagsgäste und Nutzer kostenfrei. Quasi ein Service der Wirte für Ihre Gäste.
Leider ist die Seite noch kein Selbstläufer, da viele Wirte sich erst mal vor zusätzlichen Kosten (ca. 1 € Tag) scheuen und viele, viele Gegenargumente aufführen. „Am Mittagstisch ist nicht viel verdient“, „mit dem Internet will ich nichts zu tun haben“, „habe schon
eine eigene Internetseite auf der mein Mittagstisch steht“, „will mich nicht mit dem oder dem Mitbewerber auf einer Seite präsentieren“, „keine Zeit mich auch noch darum zu kümmern“, „meine Gäste kommen auch so“, „meine Gäste schauen nicht ins Internet“ und, und, und.
Naja, im Allgäu mahlen die Internetmühlen eh immer etwas langsamer, und ich denke mal: Des wird scho no! Weil die Idee und das Engagement wirklich vom Feinsten ist.
Kochen lassen und zwei Fragen an Bernd Tronsberg
Magazin Allgäu …: Du bist im Allgäu geboren und aufgewachsen. Wo ist Dein Lieblingsplatz im Allgäu?
Bernd Tronsberg: Überall wo’s Wasser gibt. Hopfensee oder Rottachspeicher. Den Mittagstisch hab ich dann gerne auch im Rucksack dabei.
Magazin Allgäu …: Du kennst ja die Kässpatzen-Glaubensfrage. Magst Du Deine Kässpatzen lieber mit röschen oder g´schmälzten Zwiebeln?
Bernd Tronsberg: G’schmälzte sind mir lieber, aber Hauptsache Kässpatzen
Magazin Allgäu …:: Danke Bernd, und weiterhin viel Erfolg mit Deinem „kochen lassen“
Quintessenz:
Allgäuer sind scho Käpsele!
Und die Seite „kochen lassen“ funktioniert auch auf Smartphones
Wer braucht da ne App?
Auf zum Mittagessen!

Als Online-Handwerkerin mit viel Begeisterung für Mensch, Technik & die Region rückt sie Geschichten ins richtige Licht. So werden Texte und Inhalte im Internet gefunden.
Weiterführende Informationen
So einfach funktioniert kochen-lassen
- Auf kochen-lassen klicken,
- gewünschen Ort anklicken,
- und dann – je nach Geschmack – Restaurant, Kneipe oder Imbissbude auswählen.
Mehr ist´s nicht.
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