50 Allgäuer Glücksmomente: Vitamine für die Seele!

In einer Welt, die immer schneller voranschreitet, in der Tage wie im Fluge vergehen und wir oft vergessen, innezuhalten, da sind es die kleinen Glücksmomente, die uns daran erinnern, was im Leben wirklich zählt. Sie sind die Vitamine für die Seele, die uns nähren und stärken. Besuchen wir das kleine Glück, das überall auf uns wartet.
Und das Wunderbare daran ist: Die kleinen Glücksmomente warten darauf, von uns entdeckt zu werden. Sie sind wie Sonnenstrahlen, die durch die Wolkendecke brechen – flüchtig, doch unendlich wertvoll. Die Forschung zeigt, dass dieses kurze Aufblitzen des Glücks eine enorme Wirkung auf unser Wohlbefinden hat.
Was sind Glücksmomente?
Definition und Bedeutung
Glücksmomente – das sind jene blitzartigen Sekunden des vollkommenen Seins, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Sie bedeuten mehr als nur vorübergehende Freude; es sind Augenblicke, die uns tief im Innersten berühren und uns mit der Welt um uns herum verbinden.
Warum sind Glücksmomente wichtig?
Glücksmomente sind sozusagen die bunten Farbkleckse in unserem häufig sehr routinierten und einfarbigen Alltag. Sie schenken uns Freude, Dankbarkeit und ein leichtes Gefühl. Dadurch stärken sie unseren seelischen Airbag, also unsere Fähigkeit mit den Herausforderungen im Alltag gut umgehen zu können.
sagt Marina Netzer vom Heilraum Allgäu in Kempten.
Glücksmomente: Eine Wissenschaft für sich
Etwas Glücksforschung aus Harvard
Glück kann nur empfunden werden, wenn man zu 100 Prozent bei der Sache ist. Eine Studie der Harvard-Universität, zeigt, dass wir uns im Schnitt zu 53 Prozent unserer Zeit geistig im gegenwärtigen Moment befinden. Eine solide Basis für unser Glück und Wohlbefinden. Aber was machen wir mit dem ungenutzten Potenzial von 47 Prozent? Wie wäre es, wenn wir sie aktivieren und den Glücksmomenten dadurch auf die Sprünge helfen?
Ein guter Plan. Schlagen wir dem geistigen Abschweifen unserer Gedanken ein Schnippchen. Erstmal besser schlafen, dadurch ein mehr an Achtsamkeit und eine bewusstere Lenkung unserer Gedanken.
Klingt einfach, ist manchmal kompliziert, kann aber erlernt werden.
Hormone und Glück
Glücksmomente sind auch chemische Ereignisse in unserem Körper. Die Ausschüttung der Glückshormone Serotonin und Dopamin spielen eine entscheidende Rolle in unserer Fähigkeit, Freude zu empfinden und zu verarbeiten. Diese Hormone sind essenziell für unser Empfinden von Glück und Wohlbefinden.
Psychologische Perspektive
Psychologisch gesehen, stärken Glücksmomente unsere Resilienz und unser allgemeines Wohlbefinden. Sie sind eine lebensbejahende Erinnerung daran, dass trotz aller Herausforderungen das Leben reich an Schönheit und Freude ist.
Kann der Mensch diese kleinen Glücksmomente bewusst suchen und finden?
Fragen wir Marina Netzer. Als Psychologin ist sie täglich mit „glückliche bzw. unglücklich sein“ beschäftigt. Sie empfiehlt ihren Kunden und Patienten das Schreiben eines Sternstunden-Tagebuchs. Darin finden am Ende des Tages die kleinen und großen Glücksmomente ihren Platz. Dies hilft, achtsamer zu werden und stärkt das Gefühl von Dankbarkeit.
Für die kleinen Glücksmomente muss man sich bewusst entscheiden und sich die Zeit dafür nehmen. Bewusst Aktivitäten in den Alltag einweben, welche einem Freude spenden. Das können ganz kleine Dinge sein wie z.B. statt in der Kantine zu essen, sich etwas Leckeres vorbereiten und das Essen im Park in der Sonne genießen.
Um die kleinen Geschenke des Lebens überhaupt wahrnehmen zu können, brauchen wir außerdem einen achtsamen Blick. Viele Menschen starren im Gehen auf ihr Handy oder sind in Gedanken sehr weit weg und nehmen die kostbaren Momente in ihrer Umgebung nicht mehr wahr.
Das Finden von Glück ist also weniger eine Frage des Wo, sondern des Wie.
Das Glück der kleinen Dinge
In einem zarten Wirbel aus Düften, Farben, Formen und Klängen entfalten sich Glücksmomente. Unerwartet, wie Sternschnuppen. Sie sind das Sahnehäubchen des Lebens. Und das Leben lädt uns ein, es mit offenen Armen zu empfangen. Es flüstert: „Entdecke mich, fühle mich, lebe mich.“
Glücksmomente, das ist das, was in den Zwischenräumen des Lebens glitzert.
Liebevoll und voller Geschmack – so wird Kaffee trinken zum Glücksmoment. | Bildquelle: MGZN Allgäu
Wir empfehlen: Allgäuer Glücksmomente
Von Steffi Böck, Redakteurin
1. Glockenläuten lauschen aus einem Zwiebelturm einer Allgäuer Kirche – ein sehr beruhigendes Geräusch. Ein Klingeln aus meiner Kindheit. Wenn die Turmuhr schlägt, ist die Welt noch in Ordnung und das Essen von Mama steht daheim auf dem Tisch.
2. Donnergrollen im Sommer am Badsee in Beuren. Wenn alle ihre Siebensachen zusammenpacken und wenig später dicke Tropfen auf den heißen Asphalt platschen. Dazu die Weisheit eines alten Freundes, der die großen Blasen auf den Pfützen beobachtet hat und dazu sagte: „Sieahsch die Blooodra auf der Lacha? Des rägnet no lang…“. Und er hatte recht.
3. Bachgurgeln produzieren: Am Bach die Steine so hinbauen, dass ein sprudelnder Wirbel entsteht. Der Gedanke: alles fließt. Halt so wie Platz ist.
4. In der Swoboda Boulderhalle in Kempten über die „Brücke“ laufen. Ein etwa ein Meter breiter Balken von Plattform zu Plattform. Da hab ich jedes Mal einen halben Herzkasper. Das ist eigentlich nicht gefährlich, kostet mich aber unheimlich Überwindung. Wenn ich da drüben bin, denk ich immer: Ha! Geschafft… sehr befreiend. Pures Glück.
5. Überraschende Panorama-Momente. Schöne Straßen, auf denen sich die herrlichsten Ausblicke auftun. Zum Beispiel auf der Queralpenstraße von Scheidegg bis nach Oberstaufen oder zwischen Isny und Eglofs nach der zweiten Kurve auf der Eglofser Steige. Das Panorama Richtung Nagelfluhkette ist mitten am Tag aus allen Richtungen immer ein kleiner Glücksmoment.
6. Brummen der Traktoren beim ersten Wiesenschnitt lauschen. Wenn es in warmen Frühlingsnächten zirpt und es nach Wiese riecht und man weiß: Jetzt sind gleich bei allen Landwirten die Silos wieder voll und der Sommer hat erst angefangen. Da kommt noch so viel Gutes.
7. Jedes einzelne Vereinsplakat: Ich freu mich über jeden Laden, der Vereine ihre Veranstaltungen plakatieren lässt und über das ehrenamtliche Engagement, das dahintersteckt. Über die Veranstaltungen dazu freu’ ich mich auch: Theater im stillen Winkel, Sportveranstaltungen drinnen und draußen, Feste, Feiern, Partyevents. Ein geklebtes Plakat zeigt mir, dass nicht alles online ist. Und dass hier wirklich jemand war, der denkt: Hier kommen viele Menschen vorbei, die ich gerne auf meiner Veranstaltung hätte. Das ist für mich ein Glücksmoment. Zu sehen, dass das hier noch funktioniert.
Glücksmomente von Viola Krauss, Redakteurin
8. Auf der Ausrittsrunde mit meinem Pferd den Ausblick auf die Bergkette – Hochgrat, Mittagsspitze, Säntis – und den Bodensee genießen. Das Freiheitsgefühl und die Harmonie Ritt im Zusammensein mit meinem Pferd wird noch gesteigert durch diesen Ausblick. Das bringt mich in Balance, so kann ich die Seele baumeln lassen.
9. Meinem Kater zuschauen, wie er sich genüsslich in der Sonne aalt. Haustiere vermitteln uns Menschen, wie man genießen kann und im Hier und Jetzt lebt. Wunderbar das zu beobachten und immer mal wieder auch etwas daraus lernen.
10. Morgens beim Frühstück die vielen Vögel am Futterhäuschen, oder in den Sträuchern beobachten. Ich bin ganz und gar konzentriert auf diesen Moment der Wahrnehmung, der alles Alltägliche beiseiteschiebt.
11. Die alte freistehende Eiche unseres Weilers in immer wieder anderem Abendrot zu sehen. Alleinstehende alte Bäume sind mächtig. Gewaltig. Beeindruckend. Sie strahlen eine unverrückbare Ruhe aus. Und die untergehende Sonne setzt noch eins drauf und lässt mich immer wieder ehrfürchtig staunen.
12. Sonnenaufgangstour mit Frühstücks-Picknick in den heimatnahen Bergen mit meinem Liebsten. Wenn der Wecker um 4 Uhr klingelt, ist es manchmal echt hart. Aber kaum läuft man in der Dunkelheit los, ist der ganze Körper hellwach. Oben zu sitzen, einen Becher warmen Tee in den Händen und zuschauen, wie sich der Himmel beginnt zu verfärben. Einfach einatmen, ausatmen und genießen, denn dieser Moment gehört nur uns.
13. Meine 81jährige Mutter zur Rockmusik ihrer Jugend alleine tanzen zu sehen. Musik und Tanz können beflügeln, glücklich stimmen, entspannen und Erinnerungen wachrufen. Und meine Mutter so zu sehen, zeigt mir, dass jedes Alter Glücksmomente bietet.
14. Wenn die Natur erwacht und im Garten die ersten Schneeglöckchen und Märzenbecher „rausspitzeln“, dann kann ich es kaum mehr erwarten, wieder länger draußen zu sein. Beim Anblick der Frühblüher erwachen meine Lebensgeister. Jedes Jahr wieder ein intensives Glücksgefühl.
Glücksmomente von Anita Lorenscheit, Kommunikationsexpertin
15. Das Gefühl nach der Dusche, wenn ich den Schweinehund überwinden konnte, und zum Training gegangen bin. Bei mir schüttet ein Training, das mich beansprucht, immer Glückshormone aus.
16. Am See sitzen und einfach nichts tun. Wie Astrid Lindgren gesagt hat: … und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen. „Die Luft, die Geräusche, der Wind … auch unbezahlbar.“
17. Mit dem Boot den See hinausfahren und nackt schwimmen. Das mache ich tatsächlich nur sehr selten, aber fühlt sich irgendwie gut an. Vor allem, wenn das Wasser besonders warm ist. Auch nachts baden ist wirklich erhellend.
18. Schlafende oder lachende Kinder ansehen. Davon kann ich nicht genug bekommen. Es gibt nichts Friedlicheres und Beruhigenderes. Vor allem Babys, wenn sie träumen, sind Balsam fürs Herz.
19. Menschen umarmen. Und damit meine ich richtig umarmen. Nicht so eine kurze Begrüßung, sondern wirklich jemanden drücken und wahrnehmen. Das macht was mit einem und löst ganz viele Emotionen aus. Bei mir vor allem Geborgenheit. Was auch ein Glücksgefühl für mich ist.
20. Yin-Yoga: Bei Yin-Yoga geht es nicht darum, wie tief man in eine Dehnung oder Position kommt, sondern darum, in dieser ca. 3 Minuten zu bleiben, seine Aufmerksamkeit auf den Atem zu lenken und einfach alles fließen zu lassen. Eine Form der Entspannung, die Glücksgefühle auslöst.
Glücksmoment auf dem Gipfel des Berges. Wo? Egal, Hauptsache oben. | Bildquelle: U. Heerdegen
Glücksmomente von Jeanette Löschberger, Redakteurin
21. Der Morgen beginnt goldrichtig, mit einer Tasse gutem Milchkaffee – Die Sonne scheint schon in das Schlafzimmer, sie kitzelt mich an der Nase und ich weiß: jetzt ganz ohne Eile, nur der erste Schluck Kaffee und ich. Das verspricht, dass heute alles möglich sein kann.
22. Im Schrebergarten zu buddeln, fühlt sich an wie Schatzsuche – und ein paar sonnenwarme Tage bringen es ans Licht: Mit jeder Handvoll Erde, die ich umgrabe, entdecke ich das kleine Wunder des Wachsens und Gedeihens.
23. Sich die Zeit zu nehmen, einfach nur in die Natur zu starren, ist wie ein sanfter Reset-Knopf für die Seele. Plötzlich wird das Rauschen des Windes zur Musik und jeder Gedanke leicht wie eine Feder.
24. In der Sonne zu sitzen und ein Buch zu lesen – das ist wie ein Kurzurlaub, wo jede Seite, die ich umblättere, mich tiefer in eine andere Welt zieht. Um mich herum wird alles leise und ich bin ganz bei mir.
25. Ein freundlicher Blick oder ein Gruß von einem fremden Menschen während eines Spaziergangs – ein flüchtiges Geschenk, das mich daran erinnert, dass Freundlichkeit überall einen Platz findet.
26. Ein unverhoffter Anruf von einem lieben Bekannten ist wie ein unerwartetes Geschenk, das den Tag aufhellt und mir zeigt, dass Verbundenheit keine Frage der Entfernung ist.
27. Lebensmittel vor der Tonne zu retten und daraus etwas Leckeres zu zaubern, ist ein kleiner Sieg für mich und den Planeten. Es schmeckt nicht nur gut, sondern fühlt sich auch gut an, Teil der Lösung zu sein.
Glücksmomente von Ulli Heerdegen, ContentMarketing & Webdesign
28. In der richtigen Lautstärke meine Lieblingslieder hören und dazu ein wenig Tanzen. Hier bin ich ganz im Jetzt und strahle innerlich vor mich hin.
29. So lange durchs Kneipp Becken waten, bis die Füße kribbeln. Schließlich sind wir im Allgäu, in der Heimat von Sebastian Kneipp. Und es gibt hier viele Natur-Kneipp Becken, die auch im Winter funktionieren. Zum Beispiel jeder Bach, jeder Teich und das Moor-Kneipp-Becken in Isny.
30. Wildkräuter & Beeren sammeln. Ich gestehe, ich bin bei diesem hippen Freizeitvergnügen mit Begeisterung dabei. Warum? Weil es entschleunigt und mir dabei immer wieder etwas Kräuterwissen meiner Oma dazu einfällt. Schöne Erinnerungen und am Schluss einen leckeren Salat, Wildkräutersuppe oder Tee im Beutel.
31. Ein Spaziergang durchs Moor am Morgen. Ein intaktes Moor ist eine ganz eigene Welt. Es klingt anders, es riecht anders, es vermittelt das Gefühl von unendlich geheimnisvoll. Ein kleines Abenteuer.
32. Einfach mal so mit einer Freundin in eines dieser einmaligen, urigen, ganz eigenen Allgäuer Cafés sitzen und hemmungslos eine Sahnetorte bestellen. Genuss ohne Reue.
33. Erfindungen aus dem Allgäu entdecken. Das ist Mega. Da ich glaube, dass die Zukunft der Welt nur mit Fortschritt und nachhaltigem Handeln erreicht werden kann, freu’ ich mich über innovative Entwicklungen. Es ist ein richtiger Glücksmoment, zu wissen, dass es in die richtige Richtung geht. Natürlich gern mit Lokalpatriotismus. Da möchte ich dann sofort darüber schreiben.
34. Die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spüren. Zu fühlen, wie durch die Sonne die Batterien aufgeladen werden. Fast so, als wäre ich mein eigenes Solarmodul. Ich seh’ meine inneren Leitungen voller Energie fast vor mir …
35. Auf die trockene Erde sitzen. Den Boden spüren. Ein ganz geerdetes Gefühl durchdringt mich dann. Klingt komisch? Stimmt. Warum macht man das eigentlich als Erwachsener nicht mehr? Für mich ist es ein echter Glücksmoment. Weil ich es tun kann, egal, wie komisch die Menschen schauen.
36. Wie anno dazumal öffentlich mein Brot backen. Bei einem Brot-Back-Häusle (z.B. Martinszell, Wertach, …) meinen Brotteig abgeben, bissele ratschen, bis das Brot fertig ist, und dann der Duft des frischen Brotes in der Nase, mmmhhhhhh … Himmlisch!
Einfach das innere Kind mal spielen lassen. Ein echter Glücksmoment. | Bildquelle: MGZN Allgäu
Und noch mehr Glücksmomente
Einladung zum Nachmachen
37. Der Melodie des Regens lauschen: Draußen prasselt der Regen gegen das Fenster, während drinnen die Gemütlichkeit regiert. Es gibt kaum einen besseren Soundtrack für Entspannung.
38. Die Magie eines guten Buches: Es ist wie ein Portal in eine andere Welt. Es verspricht Abenteuer, ohne dass man den Lieblingssessel verlassen muss. Und das Beste: Wir gönnen uns die Zeit zum Lesen.
39. In alten Bildern stöbern: Die Brücken in die Vergangenheit bringen auch wieder einen Hauch der damaligen Gefühle, Träume und Gedanken zurück. Wow.
40. Ein heisses Bad in Licht und Schatten: Ein heißes Bad, umgeben von Kerzenschein und leiser Musik, ist wie ein warmes Umarmen der eigenen Seele. Eine Oase der Ruhe im eigenen Zuhause. Mmhhhh, las doch nochmals heißes Wasser nachlaufen …
41. Duftende Versprechen aus der Küche: Der Duft von frisch gebackenem Brot oder Kuchen, der die Küche erfüllt, ist ein Versprechen von Gemütlichkeit und Wärme. Ein kleines Glück, das später dann auch durch den Magen gehen darf. Gegessene Liebe.
42. Sterne zählen, Unendlichkeit spüren: Den Sternenhimmel betrachten und die Unendlichkeit des Universums spüren. Ein Gefühl, gleichzeitig winzig und unendlich zu sein. Am schönsten ist das zu zweit.
43. Ein Spieleabend, wo die Zeit verfliegt: Brettspiele, Karten und Würfel – und das wichtigste: Gelächter, das die Wände füllt. Diese Glücksmomente darf man auch mit Freunden, Familie oder Nachbarn teilen.
44. Ein spontanes Picknick im Freien, umgeben von Grün und guten Gesprächen, ist ein kleines Stück Freiheit. Und wenn jeder was mitbringt ist der Spontanität keine Grenze gesetzt.
45. Zusammen was bewegen. Das gibt Dynamik, Power und ein unglaublich zufriedenes Gefühl. Ein freiwilliges Projekt bietet die Chance, gemeinsam zu wachsen. Da sind die guten Momente praktisch vorprogrammiert.
46. Die perfekte Schneeflocke, die sanft auf das Gesicht fällt. Es ist, als würde der Winter persönlich ein zartes Küsschen geben. Und wer sich ein bisschen Magie bewahrt hat, fängt die nächste mit dem Mund. Geht auch mit Regentropfen 😉
47. Intensiv eine Blume am Wegesrand betrachten. Das ist wie ein stilles Nicken des Universums: Eine winzige, perfekte Schöpfung, die uns daran erinnert, wie wunderbar die Natur ist.
48. Selber gemachte Kässpatzen essen. Das ist eine Gabel voll Glück. Vor allem wenn es rösche Röstzwiebel sind, der dazugehörige Salat ein ganz feines Dressing besitzt und eine Scheibe dunkles Brot diese Symphonie des guten Geschmacks abrundet.
49. Andere Menschen mit einer kleinen Überraschung zu erfreuen, ist wie Sonnenschein verschenken – das Lächeln, das du zurückbekommst, wärmt doppelt.
50. Eine Rutschpartie ins Glück und ein Schaukelflug in die Sorglosigkeit. Lass dein inneres Kind raus. Es freut sich!
Ganz bei der Sache. Kinder wissen, wie Glücksmomente zu genießen sind. | Bildquelle MGZN Allgäu
Glückskeks Zitat
Jedes Glücksempfinden ist individuell. Entscheidend ist es, seinen ganz eigenen Weg zum Glück zu finden, statt sich an den Vorstellungen und Lebenswegen anderer zu orientieren. Wie sagte schon Karlheinz Böhm, der Kaiser Franz Josef der Sissi-Filme:
„Glück ist wie ein Maßanzug.
Unglücklich sind meistens die, die den Maßanzug eines anderen tragen möchten.“
Info
Danke an Marina Netzer vom Heilraum Allgäu, Kempten
Ihre Arbeit als Psychologin & Traumatherapeutin bereiten ihr einige persönliche Glücksmomente. Begleiten und bezeugen zu können, wie Menschen wieder in ihre Kraft und Freude finden, ist für sie ein großes Geschenk.
Dieser Text wurde unabhängig recherchiert.
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